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Freitag, 30. Oktober 2015

[Halloween] The Maid { Singaporean Movie }


Hallo,
in den letzten Jahren, habe ich euch schon ein paar Horror-Filme vorgestellt. Heute gibt es eine weitere Vorstellung, diesmal aus Singapur und heute Abend bekommt ihr nochmal einen weiteren Film, + morgen einen Überblick auf die bisher vorgestellten Filme!

Bei The Maid handelt es sich um einen Film aus Singapur, der im Jahr 2005 veröffentlicht wurde, wobei die Sprache in dem Film vorwiegend Englisch ist.

Handlung: "Der Film erzählt die Geschichte einer jungen Frau (Rosa), die aus den Philippinen nach Singapur kommt, um dort als "Maid" bzw. Dienstmädchen zu arbeiten, um ihre verbliebene Familie mit Geld zu unterstützten. Leider kommt sie nicht zum besten Augenblick, denn es ist der Chinesische Geister Monat, der jedes Jahr im 7ten Monat des Mondkalenders stattfindet. Während der folgenden 30 Tage passieren teils unheimliche, teils unerklärliche Dinge. Nach und nach muss Rosa herausfinden, dass die Familie die sie aufgenommen hat, einige dunkle Geheimnisse hat und sie nicht nur aus gutem Willen aufgenommen haben."

Mich persönlich hat die Geschichte mit dem Geister-Monat ziemlich fasziniert und ich frage mich, wie weit dieser "Aberglaube" (falls man es als solchen bezeichnen kann) in Singapur/China praktiziert wird. In diesem Film werden von den dort lebenden Menschen einige Rituale vollzogen, die die Geister ruhig stimmen sollen. Es wird ihnen Essen und (Papier-)Geld geopfert, außerdem gibt es spezielle Aufführungen, die die Geister unterhalten sollen. Rosa kommt also in einem sehr unpassenden Zeitpunkt an. Die erste halbe Stunde passiert so gut wie nichts, auch wenn es einige Schockmomente gibt, die einen leicht aufzucken lassen können. Im Laufe der Zeit nehmen die Vorfälle zu und Rosa bekommt mehr und mehr von der Geisterwelt zu sehen, für die sie sehr anfällig zu sein scheint.

Leider empfand ich die ersten 2/3 des Filmes als nicht sonderlich gruselig, sondern eher bedrückend. Außerdem bin ich der Meinung, dass The Maid mit 90 Minuten Spielzeit etwas zu lang geworden ist, dennoch bin ich froh den Film gesehen zu haben und das liegt vor allem am letzten Drittel. Denn da nimmt The Maid nochmal richtig Fahrt auf, es wird nicht nur "gruseliger" sondern auch spannender, denn es gibt eine Wendung, die einen den ganzen Film nochmal in einem anderen Licht sehen lässt.
Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet! Deswegen kann ich ihn euch empfehlen, wenn ihr Geisterfilme mögt, mehr über den Geistermonat erfahren wollt und keinen mega gruseligen Film erwartet. Als Horrorfilm ist er möglicherweise nicht so gut, als Thriller jedoch schon und deswegen insgesamt sehenswert.

Die Tatsache, dass der Film fast ausschließlich in englischer Sprache spielt, macht es relativ einfach ihn zu verfolgen, außerdem findet ihr den Film sogar in Youtube mit englischen Untertiteln.

Gruselfaktor: 3/5
Thriller: 4/5
Albtraumgefahr: 2/5
 
Gesamt: 7/10

Freitag, 31. Oktober 2014

[Halloween] Wieder zurück mit [PHONE]


Passend zu Halloween komme ich wieder aus meiner Gruft gekrochen und hoffe, dass ihr euch freut, dass ich wieder da bin. Und das bin ich diesmal hoffentlich wirklich. Ich konnte es mir auch dieses Jahr nicht nehmen lassen euch einen weiteren Horrorfilm zu kritisieren. Falls ihr die Filme vom letzten Jahr sehen wollt bzw die Einträgt dazu, dann ....

Heute geht es um PHONE


Phone stammt aus dem Jahre 2002 und hat dementsprechend bereits einige Jahre auf dem Buckel. Darunter leidet leider auch die online vorfindbare Qualität etwas, aber ich habe schon wesentlich schlimmeres gesehen. Den Film findet man ganz einfach auf Youtube, sogar in der Vollversion. Ansonsten werdet ihr sicher auch noch auf den anderen üblichen Seiten fündig.

„ Nachdem die junge Journalisten Ji-won einige Artikel über Pädophilie geschrieben hat, wird sie von unangenehmen Anrufen auf ihr Handy verfolgt. Auch nach dem sie Ihre Nummer und ihren Wohnort wechselt, verfolgen sie myteriöse Ereignisse und Anrufe. Ji-won stößt schließlich auf eine unangenehme Entdeckung: alle vergangenen Besitzer ihrer Nummer sind an myteriösen Umständen gestorben… „ 
- Quelle: http://www.moviepilot.de/movies/phone

Ich habe mich für den Film entschieden, weil Ha Ji Won die Hauptrolle spielt und ich sie sehr mag, außerdem ist noch Kim Yoo Mi, Choi Woo Jae, Kang Tae Eun und die talentierte Kinderschauspielerin Eun Seo Woo mit von der Partie. Der Cast war ganz okay bis gut, ich habe allerdings schon viel besseres von Ha Ji Won gesehen. Das kleine Mädchen hat sich aber super geschlagen und kam teilweise richtig creepy rüber. Also ja, auch diesmal versucht uns Asien mit seinen kleinen süssen, gruseligen, schwarhaarigen Mädels zu schockieren. Das gelingt hier teilweise, Albträume werden mich deshalb trotzdem nicht erwarten. 


Phone hatte einige Schreckmomente zu bieten, gruselig fand ich ihn trotzdem nicht sonderlich. Im Jahr 2002 wäre ich sicher viel beeindruckter gewesen, als ich es heute bin – die Filmindustrie ist eben im ständigen Wandel, auch was Horrorfilme angeht und dieser ist definitiv old-fashioned mit seinen alten Klapphandys. Nichtsdestotrotz mochte ich den Film, weniger als Horrorfilm, sondern als Thriller ist er nicht übel und ich mochte die Storyline. Mich hat sie jedenfalls wirklich überrascht.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es zu Halloween sicher gruselige Filme gibt – Phone jedoch seinen eigenen Charm besitzt und sich dennoch für einen verregneten Vollmondabend eignet ^^

Gruselfaktor: 2/5
Thriller: 4/5
Albtraumgefahr: 2/5
Gesamt: 6/10

Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)

Dienstag, 2. September 2014

[Korean Drama] God's Gift - 14 Days

 

Original:
Synonym: God's Present: 14 Days

Country: Korea
Erscheinungsjahr: 2014
Episoden: 16 (ca. 70 Min.)
Genre: Thriller, Krimi, Familie, Leben, Spannung, Fantas, Zeitreise
Setting: Gegenwart

----------------------------------

Lee Bo Young as Kim Soo Hyun (early 30s, broadcast writer)
Jo Seung Woo as Ki Dong Chan (late 20s, private investigator)
Jung Gyeo Woon as Hyun Woo Jin (early 30s, detective/Soo Hyun's first love)
Kim Tae Woo as Han Ji Hoon (late 30s, human rights lawyer/Soo Hyun's husband)
Kim Yoo Bin as Han Saet Byul (9, Soo Hyun's daughter)


Manga/Anime/Andere Versionen/Fortsetzung: Nein

Ein Zeitreisedrama über eine Mutter, die 14 Tage in der Zeit zurückreist, um ihre Tochter davor zu beschützen gekidnappt und ermordet zu werden.


Verschwendet nicht eure Zeit mit dem Lesen meiner Kritik, haut ab! Schaut euch das Drama an! Denn es ist der absolute Hammer und ich wünschte, jemand könnte mir das Gedächtnis löschen, so dass ich es nochmal verfolgen könnte, ohne den Täter zu kennen. Wer sich nicht so einfach überzeugen lässt, der kann noch gerne weiterlesen was ich zu God's Gift zu sagen habe.

Samstag, 26. Oktober 2013

[Halloween-Marathon] One Missed Call



One Missed Call war definitiv der gruseligste Film unter den 5, die euch damals vorgestellt habe. Aber die anderen waren ja auch nicht sonderlich Horror-Film-mäßig, mit Ausnahme von Shutter.
Dieser hier würde sich aber bestimmt für einen Horror-Film-Abend eignen!



Der Film beginnt ungefähr damit das eine junge Frau einen Anruf auf ihrem Handy bekommt, ihn jedoch nicht rechtzeitig annimmt und so nur eine Mailboxnachricht erhält. Doch etwas stimmt mit dem Anruf nicht: 1. Es ist überhaupt nicht ihr Klingelton, 2. Die Mailboxansage gibt an, dass der Anruf aus der Zukunft (am Tag danach) stammt, 3. Der Anruf soll von ihr gewesen sein, aber wie soll sie sich selbst angerufen haben? Und das unheimlichste ist 4. Es ist ihre Stimme auf der Mailboxansage: ein paar Worte, gefolgt von einem lauten Schrei, dann herrscht Stille.
Sie ist verwirrt, nimmt den Anruf aber nicht ernst – ihre Freundin Yumi, die alles mitbekommen habe, zeigt sich ein bisschen besorgt, aber die beiden vergessen die Sache wieder.


Am nächsten Tag telefonieren die beiden, kurz vor der angegebenen Zeit der Nachricht und plötzlich hört Yumi ihre Freundin genau die Worte sagen wie auf der Mailboxnachricht, auch der Schrei folgt und Stille – Totenstille, denn sie ist nicht mehr am Leben. Diese Vorfälle häufen sich: ein Anruf – eine Nachricht mit Zeitangabe – Tot, ohne dass die Menschen etwas dagegen tun können und dann erhält auch Yumi diesen Anruf. Ob sie es schafft den Tod zu überlisten?

Dieser Film hat mich ein paar Mal richtig erschreckt und das nicht nur in der Form, dass plötzlich etwas schreckliches auf der Bildfläche erschienen ist. Was müssen die aber auch alleine irgendwelche unheimlichen, düsteren und abgefuckte Gegenden besuchen xD Wenn man die Blutgemetzel der heutigen amerikanischen Horrorfilme gewohnt ist, dann wird man vielleicht nicht so schnell aufschrecken, aber ihr müsst bedenken, dass der Film aus dem Jahr 2003 war – da hatte man noch nicht so viele Möglichkeiten, wie es heute der Fall ist. Früher war One Missed Call sicher nichts für schwache Nerven. Heute ist das möglicherweise anders.

Die Schauspieler waren ganz gut, allen voran Yumi, die von Shibasaki Kou gespielt wurde, die ich bereits in Orange Days gesehen habe. Was mir ein bisschen gefehlt hat, sind ein paar zwischenmenschliche Gefühle xD Was ich meine ist: Yumis Freunde sterben nacheinander ab, aber sie scheint jetzt nicht wirklich davon betroffen zu sein, oder zumindestens nicht betroffen genug. Das hat man aber wahrscheinlich extra nicht so vertieft. Ganz davon abgesehen mochte ich die Storyline, die einige Überraschungen bereit hielt und mich gegen Ende sogar ein bisschen verwirrte. Wem es ähnlich ging, dem kann ich diese Seite empfehlen, da wird einiges erklärt ;)
Ich habe zwischen 7 und 8 Punkten hin und her überlegt, aber weil er wesentlich gruseliger als Shutter war und ich in dieser Reihe den Augenmerk hauptsächlich auf den Gruselfaktor lege, entscheide ich mich für 8. Für mehr reicht es leider nicht, konnte nämlich ruhig schlafen xD


Gruselfaktor: 4/5
Thriller: 3/5
Albtraumgefahr: 3/5
(+ du schmeißt vielleicht dein Handy weg :P)
Gesamt: 8/10

Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)


Montag, 21. Oktober 2013

[Horror-Marathon] A Tale of Two Sisters


A TALE OF TWO SISTERS

Vorabinformation: Den Film gibt es mittlerweile mit deutscher Synchronisation. Leider waren alle Filme, die ich online gefunden habe mit versetztem Ton, deshalb hieß es für mich back to the rules: Original mit Englischem Sub – ich denke ja generell, dass das viel schlauer ist und der Film dadurch intensiver rüberkommt. In dieser Version gibt’s den Film übrigens auf Youtube!

Die Grundidee des Films basiert auf einem koreanischen Volksmärchen „Janghwa Hongryeon“, das von zwei Schwestern handelt, die von ihrer grausamen Stiefmutter misshandelt werden. 


Der Film beginnt damit, dass der Vater die beiden Schwestern Su Mi und Su Yeon nach Hause bringt. Beide scheinen in der Psychatrie gewesen zu sein und scheinen froh zu sein, wieder zu Hause zu sein, wäre da nicht die Stiefmutter. Diese können beide überhaupt nicht leiden und zeigen es ihr das auch. Von Tag zu Tag wird das Zusammenleben unerträglicher. Die Stiefmutter scheint es vor allem auf Su Yeon abgesehen haben und terrorisiert diese ständig. Su Mi versucht ihre Schwester zu schützen und beschwert sich immer wieder bei ihrem Vater. Doch dieser schenkt ihr keinen Glauben...


Bei A Tale Of Two Sisters handelt es sich um einen Psycho-Thriller, der mit einigen Horrorelementen ausgestattet ist. Während das Land auf dem das Haus steht hell und freundlich scheint, ändert sich die Atmosphäre schlagartig sobald man das Haus betritt. Dieses ist ziemlich düster und alles andere als lichtdurchströmt. Schnell kam so das Gefühl auf, dass der „Horror“ dort sicher nicht auf sich warten lässt.



So häuften sich die aufgeworfenen Fragen im Laufe des Filmes immer mehr an, erst zum Schluss fand ich einige Antworten. Dabei betone ich das Wort „einige“, denn viele Fragen blieben offen und wurden erst bei einer weiteren Recherche im Netz beantwortet. Ich dachte wirklich, dass ich den Film aufmerksam verfolgt hatte, doch als meine Fragen beantwortet schienen zeigte sich, dass ich mich geirrt habe: Mir sind soo viele Details entgangen! Deswegen rate ich euch wirklich genau hinzusehen, auch wenn man manchmal gar nicht so genau hinsehen will^^ 


Aber wie bereits gesagt, ist das kein typischer Horrorfilm. Es gibt zwar sicherlich einige Schockmomente und grauenhafte Szenen, aber vieles spielt sich doch nur in unseren Köpfen ab. Und diese Art von Filmen schaue ich am liebsten, wenn es schon „Horror-Filme“ sein müssen. Ich liebe Thriller und bei diesem Film handelt es sich um einen besonders Guten: Während ich den Film schaute hatte ich des öfteren das „Hä?-Gefühl“ und wusste nicht, wo ich viele Szenen einordnen sollte ganz zu schweigen davon, wie ich sie miteinander verknüpfen sollte. So häuften sich die aufgeworfenen Fragen im Laufe des Filmes immer mehr an, erst zum Schluss fand ich einige Antworten. Dabei betone ich das Wort „einige“, denn viele Fragen blieben offen und wurden erst bei einer weiteren Recherche im Netz beantwortet. Ich dachte wirklich, dass ich den Film aufmerksam verfolgt hatte, doch als meine Fragen beantwortet schienen zeigte sich, dass ich mich geirrt habe: Mir sind soo viele Details entgangen! Deswegen rate ich euch wirklich genau hinzusehen, auch wenn man manchmal gar nicht so genau hinsehen will^^

Das tolle an Thrillern ist außerdem oft, dass man sie nochmal sehen kann und dann mit völlig anderen Augen. Genau so ein Film ist A Tale of Two Sisters. Deshalb werde ich ihn mir bestimmt noch einmal ansehen und diesmal genauer hinsehen!

Er eignet sich vielleicht nicht unbedingt für einen Horror-Film-Abend mit euren Freunden, aber er ist dennoch sehenswert. Vor allem für diejenigen, die intelligent gemachte Filme mit einer Wendung mögen!



PS: Hier findet ihr eine Diskussion über den Film und seine Aufklärung:
Tipp: „Autobahn“s Version scheint mir am wahrscheinlichsten ;) : Beitrag vom 24.03.06


Gruselfaktor: 3/5
Thriller: 5/5
Albtraumgefahr: 3/5
Gesamt: 9/10



→ Grund für den fehlenden Punkt ist der Schluss, der leider nicht alle Fragen beantwortet.
Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)

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