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Samstag, 27. Oktober 2018

[Korean Drama] Awl



Original: 송곳
Country: Korea
Erscheinungsjahr: 2015
Sender: JTBC
Episoden: 12 (ca. 60 Min.)
Genre: Dramatik, Leben, Business, Realverfilmung, Live-Action
Setting: Gegenwart

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Ji Hyun Woo as Lee Soo In
Ahn Nae Sang as Goo Go Shin


W
ebcomic: „Awl“ von Choe Gyu Seok
Anime/Andere Versionen/Fortsetzung: Nein


Nachdem Lee Su In die Armee verlassen hat, beginnt er in einem großen Supermarkt zu arbeiten und wird relativ schnell zum Manager befördert. Doch als ihm sein Boss eines Tages den Befehl gibt seine Teilzeitarbeiter nach und nach illegal zu entlassen, weigert er sich und entschließt sich stattdessen dazu eine Arbeitergewerkschaft zu gründigen.


Als das Internet ausfiel und das Drama das einzige war, das ich auf meinem Tablet gespeichert hatte, war es endlich soweit und ich habe Awl endlich auch geschaut. Ich bin mega glücklich über diese Entwicklung und wünsche mir, dass ich das Drama schon viel früher gesehen hätte, denn es hat jede Aufmerksamkeit verdient. Deshalb hoffe ich, dass ich euch mit dieser Kritik dazu anstiften kann Awl auch mal eine Chance zu geben, denn die hat das Drama allemal verdient.




Nachdem ich Ji Hyun Woo's letztes Drama Trot Lovers (ops es war eigentlich Angry Mom^^) eher als Fail abgestempelt habe, war ich gespannt auf dieses Projekt von ihm. Denn wer denkt, dass er gerade mal ein Durchschnittsschauspieler ist, der wird spätestens nach Awl wissen, dass dies nicht der Fall ist. Ich habe ihn schon in Queen In Hyun's Man ziemlich in mein Herz geschlossen, aber er hat mich noch in keiner anderen Rolle so nachhaltig beeindruckt wie in Awl, wo er den Manager Lee Su In spielt.



Donnerstag, 17. Dezember 2015

[Japanese Drama] Tenno No Ryoriban


Tenno No Ryoriban

Original: 天皇の料理番
Synonym: Emperor's Cook

Country: Japan
Erscheinungsjahr: 2015
Sender: TBS
Episoden: 12 (ca. 60 Min.)
Genre: Leben, Essen, Realverfilmung, Historik
Setting: Spielt in Japan in der Zeit von Ca. 1900-1970

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Sato Takeru als Tokuzo Akiyama
Kuroki Haru als Toshiko Takahama
Kiritani Kenta als Shintaro Matsui
Emoto Tasuku als Tatsuyoshi Yamagami
Ashina Sei als Kayano


Buch: Basiert auf dem Buch von Sugimori Hisahide 
Manga/Anime/Andere Versionen/Fortsetzung: Nein



Tokuzo Akiyama ist ein junger Mann, der in einem ländlichen Gebiet aufgewachsen ist. Eines Tages isst er ein Kotelett, das sein Leben verändern würde. Er entschließt sich dazu alles hinzuschmeißen und Koch der „westlichen Küche“ zu werden. Zuerst führt in sein Weg nach Tokyo, später nach Frankreich, während er mehr und mehr über das Kochen lernt. Immer wieder muss er gegen Vorurteile und Diskrimination ankämpfen, doch er geht seinen Weg und wird so letzten Endes mit 26 Jahren der Koch des japanischen Kaisers. - Eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. 



Tennou No Ryouriban – The Emperor's Cook gehört zu der gleichen Art von Dramen wie Liquid. Im Gegensatz zu Liquid beruht dieses Drama jedoch noch zusätzlich auf einer wahren Gegebenheit, denn Tokuzu Akiyama hat tatsächlich existiert. Das Drama selbst basiert auf einem gleichnamigen Buch, das von Sugimori Hisahide geschrieben wurde. Ich habe sogar ein Foto gesehen in dem der dritte Sohn von Tokuzu Akiyama am Set des Dramas an der Seite von Sato Takeru zu sehen ist. Bevor ich mich dazu entschlossen habe Tennou No Ryouriban zu sehen, habe ich viele gute Stimmen darüber gehört, ich wusste jedoch nicht, dass es mir so gut gefallen würde. 10 Punkte.


Das Drama zeigt so viele Facetten des Lebens, dass es mir etwas schwer fällt es in Worte zu fassen. Es wird hauptsächlich die Geschichte von Tokuzo Akiyama erzählt, wie er es von jemandem der normalerweise jeden Job nach 3 Monaten hinschmeißt, zu jemandem wird, der so hart an seinem Traum arbeitet, dass er später dem Kaiser dient. Ich habe diese Reise sehr gespannt verfolgt. Auch wenn man weiss, wo diese Reise letzten Endes endet, so ist das Drama dadurch nicht weniger spannend. Sato Takeru habe ich schon in anderen Rollen gesehen, noch nie hat er mich jedoch so begeistert wie in dieser Rolle, in der ich ihn von der ersten Minute an als Tokuzu Akiyama gesehen habe.


Während wir Tokuzu Akiyama's Weg verfolgen, bekommen wir jedoch noch viel mehr zu sehen als nur köstliches Essen oder die unterschiedlichsten Küchen. Es gibt so viel zu sehen, so viel zu beobachten, Tennou No Ryouriban erzählt viele kleine Geschichten, Geschichten vom Scheitern, Vorurteilen, Liebe, Betrug, Freundschaft... Geschichten vom Leben. Es fällt mir wirklich schwer in Worte zu fassen, was es war, was mich so begeistert hat. Die Charaktere waren wunderbar authentisch geschrieben und haben fantastisch mit den Schauspielern harmoniert, so sind die Charaktere praktisch mit den Schauspielern verschmolzen. Ganz große Klasse!


Abgesehen vom Cast und den wunderbaren Charakteren, von denen mir so viele ans Herz gewachsen sind, liebe ich den Erzählstil des Dramas. Es steckt voller wunderbarer Szenerien, die es einem nicht schwer machen sich zurück ins Japan des zwanzigsten Jahrhunderts hineinzuversetzten. Alles wirkt sehr liebevoll gemacht und man sieht wie viel Arbeit dahinter gesteckt haben muss. Begleitet wird Tennou No Ryoriban von einem zauberhaften Soundtrack, der niemals langweilig wird und die Szenen wunderbar untermalt.


Ein weiteres Plus sind die eingespielten Schwarz-Weiss-Szenen, die aus der jeweiligen Zeit stammen und authentisch die jeweilige Situation darstellen, in der sich Japan befindet. So erfährt man nach und nach auch mehr über die damalige Zeit und kann wenigstens ansatzweise nachvollziehen, in welchem Umfeld sich Tokuzu Akiyama befand. Da das Drama nicht einfach endet, nachdem er der Koch des Kaisers ist, sondern man noch tiefer geht, bekommen wir auch einige nachgestellte Szenen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges bzw. dessen Endes zu sehen. Ich fand es äußerst interessant, diese Zeit erstmals mit dem Fokus auf Japan zu sehen, ganz unabhängig von Deutschland. Das einzig Negative war, dass ich die „ausländischen“ Schauspieler nicht soo toll fand, da hätte man sicher bessere finden können, aber seis drum.


Davon mal ganz abgesehen, gibt es eigentlich nichts zu beklagen. Ich weiss, dass auch Tennou No Ryouriban kein Drama für Jedermann ist, dennoch hoffe ich den ein oder anderen trotzdem neugierig darauf gemacht zu haben. Während ich das Drama gesehen habe, habe ich über die Wertung nachgedacht und habe lange Zeit gedacht, dass es zwar 9 Punkte werden könnten, eine 10 aber fast unmöglich wäre. So dachte ich zumindest, bis ich die ersten Tränen vergossen habe und gemerkt habe, wie tief mich das Drama doch beeindruckt hat und wie sehr ich die Charaktere mochte.


Tennou No Ryouriban hat jede Lobeshymne verdient und hat beim 8th International Drama Festival in Tokyo in allen 4 nominierten Kategorien gewonnen. Neben dem Preis für den besten Hauptdarsteller, die beste Hauptdarstellerin und der beste Nebendarsteller, hat das Drama auch den „Grand Prix“ Award mit nach Hause genommen, womit Tennou No Ryouriban zum besten Drama des Jahres ausgezeichnet wurde. Wenn euch das nicht überzeugt, dann kann ich euch auch nicht weiterhelfen. ^^



Spannung: 4
Humor: 2
Romantik: 2
Küsse: 2
Musik: 5
Charaktere: 5
Schauspieler: 5
Schluss: 5

10 von 10 Punkten!
Bewerte doch auch das Drama, falls du es schon gesehen hast ;)

Freitag, 26. September 2014

[Korean Movie] As One


Original: 코리아
Country: Korea
Erscheinungsjahr: 2012
Dauer: ca. 125 Min.
Genre: Dramatik, Sport, Realverfilmung
Setting: 1990-1993

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Ha Ji-won - Hyun Jung-hwa
Bae Doona - Ri Bun-hui

Han Ye-ri - Yu Sun-bok, Bun-hui's roommate
Choi Yoon-young - Choi Yeon-jung, Jung-hwa's roommate
Park Chul-min - Lee Eun-il, South Korean trainer
Kim Eung-soo - Jo Nam-poong, North Korean trainer
Oh Jung-se - Oh Doo-man
Lee Jong-suk - Choi Kyung-sub

Manga/Anime/Andere Versionen/Fortsetzung: Nein

 

Ich mag Ha Ji Won sehr gerne und habe deshalb einiger ihrer Filme auf der Liste. As One war einer davon. Ich wusste nicht worum es in dem Film geht, lediglich das er von einigen Menschen ganz gut bewertet wurde. Ohne große Erwartungen zu haben, stoß ich auf einen ganz besonderen Film, der zudem auf einer wahren Gegebenheit basiert.

Das Foto zeigt die richtigen Spielerinnen von 1991
Chiba, Japan, 1991: Die Tischtennisweltmeisterschaft findet statt. Noch vor einem Jahr standen sich Hyun Jung Hwa (Südkorea) und Ri Bun Hui (Nordkorea) als Gegner gegenüber. Doch dieses Jahr soll Korea als ein Land antreten, um die Unruhen in beiden Ländern aufgrund eines vorhergehenden Ereignisses zu beschwichtigen. Beide Teams haben allerdings gar keine Lust sich zusammenzuschließen: „ Dieses Mal war die Farbe der Medaille unsere geringste Sorge“. Ob sie es dennoch schaffen alle Hindernisse hinter sich zu lassen und China endlich zu schlagen?

Ich bin kein großer Fan von Sportfilmen, oder Tischtennis im Besonderen. Zwar spiele ich es ab und zu, aber mein Freund lacht mich immer aus, weil ich so schlecht bin xD Allerdings muss man all das gar nicht sein um As One zu mögen, weil es einfach um so viel mehr geht als nur Sport.


Es geht um Freundschaft, ein bisschen Romantik, darum seine Ängste zu überwinden und vor allem darum sich für einen bestimmten Zweck zusammenzuschließen, auch we
nn es heißt seine eigenen Bedürfnisse oder Vorurteile hinten an zu stellen. Im Vordergrund stehen dabei zwei starke Frauen, gespielt von Ha Ji Won und Bae Doona. Beide machen ihre Sache wirklich fantastisch und es ist toll mal wieder nur Frauen in den Hauptrollen zu sehen, auch wenn der Nebencast natürlich auch das männliche Geschlecht (Lee Jung Suk, Oh Jung Se...) beinhaltet.


As One konnte mich wirklich überzeugen und ließ gegen Ende auch bei mir kein Auge trocken. Ich finde es besonders schön zu wissen, dass es auf einer wahren Gegebenheit basiert. Die richtige Hyun Jung Hwa hat dabei geholfen den Film so authentisch wie möglich zu machen und außerdem Ha Ji Won dabei geholfen, ihre Rolle zu perfektionieren. Alle Schauspieler haben bereits Monate vor dem Drehstart Tischtennisstunden bekommen und sich dabei so ins Zeug gelegt, dass später keine Stunt Doubles benötigt wurden. Um auch die Nordkoreaner so realistisch wie möglich darzustellen mussten die Schauspieler, die die Nordkoreaner verkörpert haben, Sprachunterricht nehmen. Falls euch noch mehr Informationen interessieren, so schaut auf der englischen Wikipediaseite vorbei.


Auch wenn As One nicht die überraschendste Storyline hat und in einigen Punkten ziemlich vorhersehbar ist, so mochte ich es dennoch sehr und deshalb kann ihn euch wirklich weiterempfehlen. Man merkt, dass eine Menge Herzblut drin steckt und die schönsten Geschichten schreibt doch das Leben selbst.





Spannung: 3
Humor: 3
Romantik: 2
Küsse: /
Musik: 3
Besetzung: 5
Schluss: 5

9 von 10 Punkten!
Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)

Freitag, 15. August 2014

[Korean Movie] Into The Fire



Original:

Country: Korea
Erscheinungsjahr: 2010
Dauer: ca. 120 Min.
Genre: Historik, Action, Militär, Realverfilmung
Setting: Gegenwart

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Choi Seung-hyun as Oh Jang-beom
Cha Seung-won as Sojwa Park Moo-rang
Kwon Sang-woo as Goo Kap-jo
Kim Seung-woo as Daewi Kang Seok-dae
Park Jin-hee as the nurse

Manga/Anime/Andere Versionen/Fortsetzung: Nein
Basiert auf einer wahren Begebenheit

Am 25. Juni 1950 startete das kommunistische Nordkorea einen Überraschungsangriff auf den Süden. Bis auf ein kleines Gebiet südlich des Nakdong River wurde Südkorea innerhalb kürzester Zeit überrannt. Dieser Film beruht auf der wahren Geschichte der Studenten-Soldaten von Pohang. 71 blutjunge Freiwillige ohne militärische Ausbildung und Erfahrung werden von den regulären Truppen zur Bewachung des unbedeutenden Außenpostens zurück gelassen. Man geht davon aus, dass der Hauptangriff der Nordkoreaner viel weiter südlich erfolgen wird. Doch der Feind wendet sich überraschend gegen Pohang. Es wird Stunden dauern, bis Verstärkung eintrifft. Bis dahin müssen die unerfahrenen Teenager alleine die Stellung halten…

Quelle: DVD Beschreibung



Into The Fire stand, wie so viele Filme, ebenfalls bereits lange auf meiner To-Do-Liste. Da wäre er sicher auch noch einige Zeit gestanden, hättet ihr ihn bei der Umfrage nicht so hoch gevotet. (Vielen, vielen Dank für's Abstimmen!) Das Problem besteht nicht daran, dass ich ihn nicht schauen wollte, ich bin nur kein sonderlich großer Fan von Kriegsfilmen und muss mich meistens erst dazu überwinden mir die Zeit dafür zu nehmen. Viele gute Bewertungen bei mydramalist.info machten mich jedoch neugierig und jetzt habe ich ihn endlich gesehen.

Mittwoch, 14. Mai 2014

[Japanese Movie] Nobody Knows

Original:  
Country: Japan
Erscheinungsjahr: 2004
Drama: ca. 141 Min.
Genre: Dramatik, Familie, Realverfilmung
Setting: Gegenwart

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Yūya Yagira als Akira
Aya Kitaura als Kyoko
Hiei Kimura als Shigeru
Momoko Shimizu als Yuki
Hanae Kan als Saki
YOU als Keiko


Manga/Anime/Andere Versionen/Fortsetzung: Nein
Basiert auf einer wahren Begebenheit

 

Die Handlung erstreckt sich über etwa ein Jahr und beginnt im Herbst. Die alleinstehende Mutter Keiko zieht mit ihren vier Kindern, von denen jedes einen anderen Vater hat, in eine neue Wohnung. Nur der älteste Sohn, der zwölfjährige Akira, wird den Nachbarn vorgestellt. Die drei jüngeren Geschwister Kyoko, Shigeru und Yuki werden heimlich in die Wohnung geschmuggelt und dürfen diese nicht verlassen. Auch wird den Kindern verboten, die Schule zu besuchen, auf den Balkon zu treten oder laut zu sein. Eines Tages verschwindet Keiko und hinterlässt Akira die Nachricht, sich um seine jüngeren Geschwister zu kümmern.



Nobody Knows hätte ich wohl erst in paar Jahren gesehen, hättet ihr es nicht in der Filmumfrage hochgevotet. Geplant hatte ich ihn schon lange, aber das auch nur aufgrund ein paar guter Bewertungen. Worum es ging, wusste ich nicht einmal. Ich würde euch jedoch dazu raten den Inhalt wenigstens grob zu überfliegen, denn Nobody Knows ist mit Sicherheit nicht ein Film für jedermann etwas und die anderen sollten sich jedenfalls vorher darauf gefasst machen. Ich wünschte jedenfalls, dass ich es getan hätte.

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