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Samstag, 26. Oktober 2013

[Halloween-Marathon] One Missed Call



One Missed Call war definitiv der gruseligste Film unter den 5, die euch damals vorgestellt habe. Aber die anderen waren ja auch nicht sonderlich Horror-Film-mäßig, mit Ausnahme von Shutter.
Dieser hier würde sich aber bestimmt für einen Horror-Film-Abend eignen!



Der Film beginnt ungefähr damit das eine junge Frau einen Anruf auf ihrem Handy bekommt, ihn jedoch nicht rechtzeitig annimmt und so nur eine Mailboxnachricht erhält. Doch etwas stimmt mit dem Anruf nicht: 1. Es ist überhaupt nicht ihr Klingelton, 2. Die Mailboxansage gibt an, dass der Anruf aus der Zukunft (am Tag danach) stammt, 3. Der Anruf soll von ihr gewesen sein, aber wie soll sie sich selbst angerufen haben? Und das unheimlichste ist 4. Es ist ihre Stimme auf der Mailboxansage: ein paar Worte, gefolgt von einem lauten Schrei, dann herrscht Stille.
Sie ist verwirrt, nimmt den Anruf aber nicht ernst – ihre Freundin Yumi, die alles mitbekommen habe, zeigt sich ein bisschen besorgt, aber die beiden vergessen die Sache wieder.


Am nächsten Tag telefonieren die beiden, kurz vor der angegebenen Zeit der Nachricht und plötzlich hört Yumi ihre Freundin genau die Worte sagen wie auf der Mailboxnachricht, auch der Schrei folgt und Stille – Totenstille, denn sie ist nicht mehr am Leben. Diese Vorfälle häufen sich: ein Anruf – eine Nachricht mit Zeitangabe – Tot, ohne dass die Menschen etwas dagegen tun können und dann erhält auch Yumi diesen Anruf. Ob sie es schafft den Tod zu überlisten?

Dieser Film hat mich ein paar Mal richtig erschreckt und das nicht nur in der Form, dass plötzlich etwas schreckliches auf der Bildfläche erschienen ist. Was müssen die aber auch alleine irgendwelche unheimlichen, düsteren und abgefuckte Gegenden besuchen xD Wenn man die Blutgemetzel der heutigen amerikanischen Horrorfilme gewohnt ist, dann wird man vielleicht nicht so schnell aufschrecken, aber ihr müsst bedenken, dass der Film aus dem Jahr 2003 war – da hatte man noch nicht so viele Möglichkeiten, wie es heute der Fall ist. Früher war One Missed Call sicher nichts für schwache Nerven. Heute ist das möglicherweise anders.

Die Schauspieler waren ganz gut, allen voran Yumi, die von Shibasaki Kou gespielt wurde, die ich bereits in Orange Days gesehen habe. Was mir ein bisschen gefehlt hat, sind ein paar zwischenmenschliche Gefühle xD Was ich meine ist: Yumis Freunde sterben nacheinander ab, aber sie scheint jetzt nicht wirklich davon betroffen zu sein, oder zumindestens nicht betroffen genug. Das hat man aber wahrscheinlich extra nicht so vertieft. Ganz davon abgesehen mochte ich die Storyline, die einige Überraschungen bereit hielt und mich gegen Ende sogar ein bisschen verwirrte. Wem es ähnlich ging, dem kann ich diese Seite empfehlen, da wird einiges erklärt ;)
Ich habe zwischen 7 und 8 Punkten hin und her überlegt, aber weil er wesentlich gruseliger als Shutter war und ich in dieser Reihe den Augenmerk hauptsächlich auf den Gruselfaktor lege, entscheide ich mich für 8. Für mehr reicht es leider nicht, konnte nämlich ruhig schlafen xD


Gruselfaktor: 4/5
Thriller: 3/5
Albtraumgefahr: 3/5
(+ du schmeißt vielleicht dein Handy weg :P)
Gesamt: 8/10

Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)


Montag, 21. Oktober 2013

[Horror-Marathon] A Tale of Two Sisters


A TALE OF TWO SISTERS

Vorabinformation: Den Film gibt es mittlerweile mit deutscher Synchronisation. Leider waren alle Filme, die ich online gefunden habe mit versetztem Ton, deshalb hieß es für mich back to the rules: Original mit Englischem Sub – ich denke ja generell, dass das viel schlauer ist und der Film dadurch intensiver rüberkommt. In dieser Version gibt’s den Film übrigens auf Youtube!

Die Grundidee des Films basiert auf einem koreanischen Volksmärchen „Janghwa Hongryeon“, das von zwei Schwestern handelt, die von ihrer grausamen Stiefmutter misshandelt werden. 


Der Film beginnt damit, dass der Vater die beiden Schwestern Su Mi und Su Yeon nach Hause bringt. Beide scheinen in der Psychatrie gewesen zu sein und scheinen froh zu sein, wieder zu Hause zu sein, wäre da nicht die Stiefmutter. Diese können beide überhaupt nicht leiden und zeigen es ihr das auch. Von Tag zu Tag wird das Zusammenleben unerträglicher. Die Stiefmutter scheint es vor allem auf Su Yeon abgesehen haben und terrorisiert diese ständig. Su Mi versucht ihre Schwester zu schützen und beschwert sich immer wieder bei ihrem Vater. Doch dieser schenkt ihr keinen Glauben...


Bei A Tale Of Two Sisters handelt es sich um einen Psycho-Thriller, der mit einigen Horrorelementen ausgestattet ist. Während das Land auf dem das Haus steht hell und freundlich scheint, ändert sich die Atmosphäre schlagartig sobald man das Haus betritt. Dieses ist ziemlich düster und alles andere als lichtdurchströmt. Schnell kam so das Gefühl auf, dass der „Horror“ dort sicher nicht auf sich warten lässt.



So häuften sich die aufgeworfenen Fragen im Laufe des Filmes immer mehr an, erst zum Schluss fand ich einige Antworten. Dabei betone ich das Wort „einige“, denn viele Fragen blieben offen und wurden erst bei einer weiteren Recherche im Netz beantwortet. Ich dachte wirklich, dass ich den Film aufmerksam verfolgt hatte, doch als meine Fragen beantwortet schienen zeigte sich, dass ich mich geirrt habe: Mir sind soo viele Details entgangen! Deswegen rate ich euch wirklich genau hinzusehen, auch wenn man manchmal gar nicht so genau hinsehen will^^ 


Aber wie bereits gesagt, ist das kein typischer Horrorfilm. Es gibt zwar sicherlich einige Schockmomente und grauenhafte Szenen, aber vieles spielt sich doch nur in unseren Köpfen ab. Und diese Art von Filmen schaue ich am liebsten, wenn es schon „Horror-Filme“ sein müssen. Ich liebe Thriller und bei diesem Film handelt es sich um einen besonders Guten: Während ich den Film schaute hatte ich des öfteren das „Hä?-Gefühl“ und wusste nicht, wo ich viele Szenen einordnen sollte ganz zu schweigen davon, wie ich sie miteinander verknüpfen sollte. So häuften sich die aufgeworfenen Fragen im Laufe des Filmes immer mehr an, erst zum Schluss fand ich einige Antworten. Dabei betone ich das Wort „einige“, denn viele Fragen blieben offen und wurden erst bei einer weiteren Recherche im Netz beantwortet. Ich dachte wirklich, dass ich den Film aufmerksam verfolgt hatte, doch als meine Fragen beantwortet schienen zeigte sich, dass ich mich geirrt habe: Mir sind soo viele Details entgangen! Deswegen rate ich euch wirklich genau hinzusehen, auch wenn man manchmal gar nicht so genau hinsehen will^^

Das tolle an Thrillern ist außerdem oft, dass man sie nochmal sehen kann und dann mit völlig anderen Augen. Genau so ein Film ist A Tale of Two Sisters. Deshalb werde ich ihn mir bestimmt noch einmal ansehen und diesmal genauer hinsehen!

Er eignet sich vielleicht nicht unbedingt für einen Horror-Film-Abend mit euren Freunden, aber er ist dennoch sehenswert. Vor allem für diejenigen, die intelligent gemachte Filme mit einer Wendung mögen!



PS: Hier findet ihr eine Diskussion über den Film und seine Aufklärung:
Tipp: „Autobahn“s Version scheint mir am wahrscheinlichsten ;) : Beitrag vom 24.03.06


Gruselfaktor: 3/5
Thriller: 5/5
Albtraumgefahr: 3/5
Gesamt: 9/10



→ Grund für den fehlenden Punkt ist der Schluss, der leider nicht alle Fragen beantwortet.
Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)

Dienstag, 18. Oktober 2011

[Japanese Drama] Kimi Wa Petto

Synonym: You're My Pet / Tramps Like Us

Country: Japan
Erscheinungsjahr: 2003 
Episoden: 10 (ca. 45 Min.)
Genre: Romantik, Comedy
Setting: Gegenwart

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Koyuki as Iwaya Sumire
Matsumoto Jun as "Momo" Goda Takeshi
Tanabe Seiichi as Hasumi Shigehito
Suzuki Sarina as Shirotae Yuri
Sakai Wakana as Fukushima Shiori
 
(Quelle by http://www.acgstore.com/us/)
Manga: Ja, von Ogawa Yaoyi, nicht gelesen
Anime/Fortsetzung: Nein
Andere Versionen:
Korea: Filmversion You're My Pet *Kritik*

STORY:

Im Leben der toughen Karrierefrau Sumire läuft nichts wie es soll. Ihr Freund hat sie verlassen und die Journalistin wurde in das Klatschresort zwangsversetzt, weil sie ihrem zudringlich werdenden Chef eins auf die Nase gegeben hat. Eines Tages liest sie einen obdachlosen jungen Tänzer vor ihrem Haus auf. Sie pflegt ihn gesund und erlaubt ihm nach einigem hin und her zu bleiben. Aber nur als ihr Haustier. Und Haustier ist hier mit keinerlei Fetisch oder anderem sexuellem Zusammenhang belegt. Sie gibt ihm den Namen Momo und die beiden leben friedlich zusammen. Mit der Sicherheit der Haustierbeziehung, kann die verkrampfte Sumire locker lassen, menschliche Regungen zulassen und sich um jemanden kümmern. Und Momo lässt das eine Weile zu, aber er ist nun einmal ein Mensch und kein Haustier. (Quelle by http://temptedbybooks.wordpress.com)

KWP2

MEINUNG:

Die Meinung zu diesem Drama bzw zum Manga geht weit auseinander, die einen lieben es, die anderen nicht, weil ihnen diese ganze Hundesache zu unrealistisch bzw sehr komisch vorkommt. Ich war anfangs zwiegespalten, aber letzten Endes hat mich Kimi Wa Petto doch überzeugt. Man muss sich eben drauf einlassen, dass ein Typ einen Hund spielt und das macht Matsumoto Jun ziemlich überzeugend^^ 

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