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Samstag, 31. Oktober 2015

[Halloween] Asiatische Filme für einen Horror-Film-Abend!


Hallöchen!
Ich kann es kaum glauben, aber ja es ist wieder Halloween. In den letzten Jahren habe ich euch schon ein paar asiatische Horrorfilme vorgestellt (so auch heute Mittag), die ihr euch anschauen könnt, wenn euch danach ist.
Falls ihr die Filme, über die ich bereits geredet habe nicht kennt, erhaltet ihr hier einen kleinen Überblick. Wenn ihr auf den Namen klickt, kommt ihr zum jeweiligen Beitrag, wo ihr erfahrt ob sich der Film lohnt oder nicht.

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Natürlich fehlen in der Liste viele Filme, deswegen würde mich auch interessieren,
welche Horror-Filme ihr aus Asian gesehen habt, die euch überzeugt haben!

[Halloween] Death Bell { Korean Movie }


Hallo! Gestern Nachmittag habe ich euch schon einen Horror-Film aus Singapur vorgestellt, heute folgt wie versprochen einer aus Korea. Ob er mich überzeugt habt, erfahrt ihr wenn ihr weiterlest ;)

Death Bell
Test: Blood Midterm Exam


Death Bell ist ein koreanischer Film aus dem Jahr 2008, der einen relativ bekannten Cast hat:


Handlung: "Zwanzig der besten Schüler der Seouler Chang-in-Schule und drei Lehrer haben sich in dem ansonsten verlassenen Schulgebäude an einem Samstag versammelt, um einen Vorbereitungskurs für die Universität zu veranstalten. Mitten im Unterricht erklingt plötzlich ein Song und der Fernseher im Klassenzimmer zeigt die Jahrgangsbeste gefesselt in einem sich langsam füllenden Wassertank. Über die Lautsprecher meldet sich dazu ein anonymer, eiskalter Killer. Dieser stellt allen eine Frage, von deren richtiger Beantwortung das Leben dieser Mitschülerin abhängt. Jede Person, die versucht, das Schulgelände zu verlassen, wird auf der Stelle getötet. Die Protagonistin Yi-na findet heraus, dass die Schüler nach der Rangfolge in der Klassenbestenliste umgebracht werden." - Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Death_Bell

Bevor ich mehr zum Film erzähle, möchte ich euch darauf aufmerksam machen, dass der Film in Deutschland als DVD erschienen ist. Das heißt ihr könntet ihn theoretisch in deutscher Sprache schauen, oder mit deutschen Untertiteln. Mit englischen Untertiteln findet man den Film auch auf Youtube, die Qualität lässt online aber ehrlich gesagt etwas zu wünschen übrig.

Ich bin jetzt nicht unbedingt ein Horrorfilm-Fan, behaupte auch von mir, dass ich relativ einfach zu erschrecken bin und mich leicht ekel. Das jedenfalls in der Theorie, ich habe schon einige asiatische Horrorfilme geschaut und überraschenderweise haben mich die wenigsten davon wirklich gegruselt. Death Bell ist im Grunde ein guter Film, ich mochte die Storyline und sie wurde relativ gut umgesetzt. Der Cast macht seine Sache ganz gut und es gibt wirklich einige Szenen, die nicht so lecker sind und bestimmt den ein oder anderen ekeln werden, so richtig erschreckt oder schockiert war ich dennoch nie. Ich muss sagen, dass ich den Film relativ gefühllos angeschaut habe, aber es mag sein, dass es in dem Moment mehr an meiner Stimmung als an Death Bell lag.

Insgesamt betrachtet würde ich euch den Film nämlich wirklich weiterempfehlen, weil er einige "Überraschungen" bereit hält, auch wenn er für manche von euch vielleicht etwas zu einfach zu durchschauen sein wird. Für einen Horrorfilm-Abend eignet er sich dennoch! Viel Spaß also, falls ihr euch für ihn entscheidet und vergesst nicht eure Meinung dazulassen!

PS: Der Film ist voll mit Blutszenen, wer in der Hinsicht empfindlich ist, sollte einen anderen Film schauen ;)

Gruselfaktor: 3/5
Thriller: 3/5
Albtraumgefahr: 2/5

Gesamt: 7/10

Freitag, 30. Oktober 2015

[Halloween] The Maid { Singaporean Movie }


Hallo,
in den letzten Jahren, habe ich euch schon ein paar Horror-Filme vorgestellt. Heute gibt es eine weitere Vorstellung, diesmal aus Singapur und heute Abend bekommt ihr nochmal einen weiteren Film, + morgen einen Überblick auf die bisher vorgestellten Filme!

Bei The Maid handelt es sich um einen Film aus Singapur, der im Jahr 2005 veröffentlicht wurde, wobei die Sprache in dem Film vorwiegend Englisch ist.

Handlung: "Der Film erzählt die Geschichte einer jungen Frau (Rosa), die aus den Philippinen nach Singapur kommt, um dort als "Maid" bzw. Dienstmädchen zu arbeiten, um ihre verbliebene Familie mit Geld zu unterstützten. Leider kommt sie nicht zum besten Augenblick, denn es ist der Chinesische Geister Monat, der jedes Jahr im 7ten Monat des Mondkalenders stattfindet. Während der folgenden 30 Tage passieren teils unheimliche, teils unerklärliche Dinge. Nach und nach muss Rosa herausfinden, dass die Familie die sie aufgenommen hat, einige dunkle Geheimnisse hat und sie nicht nur aus gutem Willen aufgenommen haben."

Mich persönlich hat die Geschichte mit dem Geister-Monat ziemlich fasziniert und ich frage mich, wie weit dieser "Aberglaube" (falls man es als solchen bezeichnen kann) in Singapur/China praktiziert wird. In diesem Film werden von den dort lebenden Menschen einige Rituale vollzogen, die die Geister ruhig stimmen sollen. Es wird ihnen Essen und (Papier-)Geld geopfert, außerdem gibt es spezielle Aufführungen, die die Geister unterhalten sollen. Rosa kommt also in einem sehr unpassenden Zeitpunkt an. Die erste halbe Stunde passiert so gut wie nichts, auch wenn es einige Schockmomente gibt, die einen leicht aufzucken lassen können. Im Laufe der Zeit nehmen die Vorfälle zu und Rosa bekommt mehr und mehr von der Geisterwelt zu sehen, für die sie sehr anfällig zu sein scheint.

Leider empfand ich die ersten 2/3 des Filmes als nicht sonderlich gruselig, sondern eher bedrückend. Außerdem bin ich der Meinung, dass The Maid mit 90 Minuten Spielzeit etwas zu lang geworden ist, dennoch bin ich froh den Film gesehen zu haben und das liegt vor allem am letzten Drittel. Denn da nimmt The Maid nochmal richtig Fahrt auf, es wird nicht nur "gruseliger" sondern auch spannender, denn es gibt eine Wendung, die einen den ganzen Film nochmal in einem anderen Licht sehen lässt.
Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet! Deswegen kann ich ihn euch empfehlen, wenn ihr Geisterfilme mögt, mehr über den Geistermonat erfahren wollt und keinen mega gruseligen Film erwartet. Als Horrorfilm ist er möglicherweise nicht so gut, als Thriller jedoch schon und deswegen insgesamt sehenswert.

Die Tatsache, dass der Film fast ausschließlich in englischer Sprache spielt, macht es relativ einfach ihn zu verfolgen, außerdem findet ihr den Film sogar in Youtube mit englischen Untertiteln.

Gruselfaktor: 3/5
Thriller: 4/5
Albtraumgefahr: 2/5
 
Gesamt: 7/10

Freitag, 31. Oktober 2014

[Halloween] Wieder zurück mit [PHONE]


Passend zu Halloween komme ich wieder aus meiner Gruft gekrochen und hoffe, dass ihr euch freut, dass ich wieder da bin. Und das bin ich diesmal hoffentlich wirklich. Ich konnte es mir auch dieses Jahr nicht nehmen lassen euch einen weiteren Horrorfilm zu kritisieren. Falls ihr die Filme vom letzten Jahr sehen wollt bzw die Einträgt dazu, dann ....

Heute geht es um PHONE


Phone stammt aus dem Jahre 2002 und hat dementsprechend bereits einige Jahre auf dem Buckel. Darunter leidet leider auch die online vorfindbare Qualität etwas, aber ich habe schon wesentlich schlimmeres gesehen. Den Film findet man ganz einfach auf Youtube, sogar in der Vollversion. Ansonsten werdet ihr sicher auch noch auf den anderen üblichen Seiten fündig.

„ Nachdem die junge Journalisten Ji-won einige Artikel über Pädophilie geschrieben hat, wird sie von unangenehmen Anrufen auf ihr Handy verfolgt. Auch nach dem sie Ihre Nummer und ihren Wohnort wechselt, verfolgen sie myteriöse Ereignisse und Anrufe. Ji-won stößt schließlich auf eine unangenehme Entdeckung: alle vergangenen Besitzer ihrer Nummer sind an myteriösen Umständen gestorben… „ 
- Quelle: http://www.moviepilot.de/movies/phone

Ich habe mich für den Film entschieden, weil Ha Ji Won die Hauptrolle spielt und ich sie sehr mag, außerdem ist noch Kim Yoo Mi, Choi Woo Jae, Kang Tae Eun und die talentierte Kinderschauspielerin Eun Seo Woo mit von der Partie. Der Cast war ganz okay bis gut, ich habe allerdings schon viel besseres von Ha Ji Won gesehen. Das kleine Mädchen hat sich aber super geschlagen und kam teilweise richtig creepy rüber. Also ja, auch diesmal versucht uns Asien mit seinen kleinen süssen, gruseligen, schwarhaarigen Mädels zu schockieren. Das gelingt hier teilweise, Albträume werden mich deshalb trotzdem nicht erwarten. 


Phone hatte einige Schreckmomente zu bieten, gruselig fand ich ihn trotzdem nicht sonderlich. Im Jahr 2002 wäre ich sicher viel beeindruckter gewesen, als ich es heute bin – die Filmindustrie ist eben im ständigen Wandel, auch was Horrorfilme angeht und dieser ist definitiv old-fashioned mit seinen alten Klapphandys. Nichtsdestotrotz mochte ich den Film, weniger als Horrorfilm, sondern als Thriller ist er nicht übel und ich mochte die Storyline. Mich hat sie jedenfalls wirklich überrascht.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es zu Halloween sicher gruselige Filme gibt – Phone jedoch seinen eigenen Charm besitzt und sich dennoch für einen verregneten Vollmondabend eignet ^^

Gruselfaktor: 2/5
Thriller: 4/5
Albtraumgefahr: 2/5
Gesamt: 6/10

Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)

Samstag, 26. Oktober 2013

[Halloween-Marathon] One Missed Call



One Missed Call war definitiv der gruseligste Film unter den 5, die euch damals vorgestellt habe. Aber die anderen waren ja auch nicht sonderlich Horror-Film-mäßig, mit Ausnahme von Shutter.
Dieser hier würde sich aber bestimmt für einen Horror-Film-Abend eignen!



Der Film beginnt ungefähr damit das eine junge Frau einen Anruf auf ihrem Handy bekommt, ihn jedoch nicht rechtzeitig annimmt und so nur eine Mailboxnachricht erhält. Doch etwas stimmt mit dem Anruf nicht: 1. Es ist überhaupt nicht ihr Klingelton, 2. Die Mailboxansage gibt an, dass der Anruf aus der Zukunft (am Tag danach) stammt, 3. Der Anruf soll von ihr gewesen sein, aber wie soll sie sich selbst angerufen haben? Und das unheimlichste ist 4. Es ist ihre Stimme auf der Mailboxansage: ein paar Worte, gefolgt von einem lauten Schrei, dann herrscht Stille.
Sie ist verwirrt, nimmt den Anruf aber nicht ernst – ihre Freundin Yumi, die alles mitbekommen habe, zeigt sich ein bisschen besorgt, aber die beiden vergessen die Sache wieder.


Am nächsten Tag telefonieren die beiden, kurz vor der angegebenen Zeit der Nachricht und plötzlich hört Yumi ihre Freundin genau die Worte sagen wie auf der Mailboxnachricht, auch der Schrei folgt und Stille – Totenstille, denn sie ist nicht mehr am Leben. Diese Vorfälle häufen sich: ein Anruf – eine Nachricht mit Zeitangabe – Tot, ohne dass die Menschen etwas dagegen tun können und dann erhält auch Yumi diesen Anruf. Ob sie es schafft den Tod zu überlisten?

Dieser Film hat mich ein paar Mal richtig erschreckt und das nicht nur in der Form, dass plötzlich etwas schreckliches auf der Bildfläche erschienen ist. Was müssen die aber auch alleine irgendwelche unheimlichen, düsteren und abgefuckte Gegenden besuchen xD Wenn man die Blutgemetzel der heutigen amerikanischen Horrorfilme gewohnt ist, dann wird man vielleicht nicht so schnell aufschrecken, aber ihr müsst bedenken, dass der Film aus dem Jahr 2003 war – da hatte man noch nicht so viele Möglichkeiten, wie es heute der Fall ist. Früher war One Missed Call sicher nichts für schwache Nerven. Heute ist das möglicherweise anders.

Die Schauspieler waren ganz gut, allen voran Yumi, die von Shibasaki Kou gespielt wurde, die ich bereits in Orange Days gesehen habe. Was mir ein bisschen gefehlt hat, sind ein paar zwischenmenschliche Gefühle xD Was ich meine ist: Yumis Freunde sterben nacheinander ab, aber sie scheint jetzt nicht wirklich davon betroffen zu sein, oder zumindestens nicht betroffen genug. Das hat man aber wahrscheinlich extra nicht so vertieft. Ganz davon abgesehen mochte ich die Storyline, die einige Überraschungen bereit hielt und mich gegen Ende sogar ein bisschen verwirrte. Wem es ähnlich ging, dem kann ich diese Seite empfehlen, da wird einiges erklärt ;)
Ich habe zwischen 7 und 8 Punkten hin und her überlegt, aber weil er wesentlich gruseliger als Shutter war und ich in dieser Reihe den Augenmerk hauptsächlich auf den Gruselfaktor lege, entscheide ich mich für 8. Für mehr reicht es leider nicht, konnte nämlich ruhig schlafen xD


Gruselfaktor: 4/5
Thriller: 3/5
Albtraumgefahr: 3/5
(+ du schmeißt vielleicht dein Handy weg :P)
Gesamt: 8/10

Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)


Freitag, 25. Oktober 2013

[Horror-Marathon] Whispering Corridors 4: Voice


WHISPERING CORRIDORS 4: VOICE


Vorab: Nur mit englischem Sub vorzufinden, auch diesmal wieder auf Youtube: Da ist er allerdings in 9 Teile gesplittet, was ich total unpraktisch finde und deshalb rate ich euch nach einer anderen Quelle zu suchen. Bei Dailymotion waren es beispielsweise nur 6 Teile!


Es ist wirklich total ironisch. Da will ich mal ne Post-Reihe über Horror-Filme machen und es war bisher noch kein richtiger „Horror“-Film dabei. So auch dieses mal wieder bei Whispering Corridors 4: Voice. Es ist ebenfalls eine Filmreihe, wobei dieser hier der vorletzte ist und der Meinung vieler nach auch der Beste von allen vieren. Man muss meines Wissens nach keine der anderen 3 gesehen haben, um diesen hier zu schauen: die einzige Gemeinsamkeit die alle haben, ist dass sie an einer Mädchenschule spielen.  

Diesmal handelt die Gesichte von Young Eun, einer High School Schülerin mit einer wunderbaren Stimme. Als sie eines nachts in der Schule unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, während sie ihren Gesang übt. Am darauffolgenden Tag, wacht sie auf und alles scheint wie ein Albtraum gewesen zu sein, doch sie irrt sich leider. Es ist nur ihre ruhelose Seele, die jetzt durch das Schulgebäude streift, ohne dass sie jemand bemerkt. Sie versucht Menschen auf sich aufmerksam zu machen, doch niemand hört sie bis auf ihre beste Freundin. Diese glaubt zunächst sie wäre verrückt, schließlich weiss sie auch nichts vom Tod ihrer besten Freundin, denn der Leichnam wurde nie gefunden. Doch Young Eun überzeugt Sun Min und beide versuchen die Ursache für ihren Tod herauszufinden, oder besser gesagt den Verursacher!


 Wie oben bereits angedeutet, kommt „Voice“ nicht sonderlich gruselig daher, sondern viel mehr dramatisch bzw. tragisch. Es gibt so gut wie keine Schockmomente, oder ich habe sie zumindestens nicht als schockierend genug empfunden – dabei dachte ich, dass ich voll der Schisser bin^^. Es ist also auch diesmal wieder mehr Thriller/Mystery als Horror angesagt, denn natürlich möchte man herausfinden, was es mit dem Tod des Mädchens auf sich hat und leidet auf der Suche mit ihr.

Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht gerade viel Sympathie für den Hauptcharakter aufbringen konnte, womit der Film für mich einiges an Reiz verloren hat. Trotzdem war er ganz spannend, aber eben nicht gruselig und schon gar nicht das, was ich erwartet habe, wenn ich das „Cover“ gesehen habe. Ich dachte ich mache mir in die Hose, dabei konnte ich gemütlich vor dem Bildschirm sitzen ohne Aufspringen zu müssen. Irgendwie schade. Die Schauspieler waren ganz okay, ich mochte die Musik in Form des Gesanges, aber ansonsten war es jetzt nicht soo der Brüller. 

Wobei: Der Schluss, also die Auflösung war gar nicht so übel!

Gruselfaktor: 2/5
Thriller: 3/5
Albtraumgefahr: 1/5
Gesamt: 6/10

Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)

Donnerstag, 24. Oktober 2013

[Horror-Marathon] Hansel & Gretel



Vorab: Genauso wie A Tale Of Two Sisters, ist auch dieser Film mit deutscher Synchronisation vorhanden. Ich habe mich allerdings wieder für die Untertitel entschieden und ihn im Original geschaut: Auch hier wieder bei Youtube zu finden!


Ich habe eine ziemlich gute „Einleitung“ bei Moviepilot.de gefunden, die ich hier gerne zitieren würde:

„Im Grimmschen Märchen “Hänsel und Gretel” gelingt es den beiden Titelhelden, dem Pfefferkuchenhaus und der bösen Hexe zu entkommen. Doch was wäre, wenn die Kinder im Wald geblieben wären? – Sie würden nach Eltern suchen, die sie auf ewig lieben. Eun-soo gerät nach einem Autounfall zu einem verwunschenen Haus inmitten des Waldes, das einem Märchen entsprungen zu sein scheint. Alles ist voller Spielzeug und Süßigkeiten, weder Telefon noch Handys funktionieren. Dort leben drei Geschwister glücklich mit ihren Eltern. Zumindest auf den ersten Blick, denn für den jungen Mann gibt es keinen Weg zurück, raus aus dem Wald. Als auch noch die Eltern Eun-soo mit den Kindern zurücklassen, reift in ihm ein furchtbarer Verdacht. Etwas Böses muss in diesem Haus passiert sein, und die engelsgleichen Gesichter der Kinder enthüllen nach und nach ihre wahre teuflische Natur.“


Bei Hansel & Gretel handelt es sich um keinen Horrorfilm im üblichen Sinne: Es gibt nicht sonderlich viel Blut zu sehen und die richtigen Schockmomente halten sich hier auch in Grenzen. Der Film ist wesentlich fantasievoller (und das nicht nur, weil er mehr oder weniger auf einem Märchen basiert), aber gleichzeitig auch sehr düster. Ich liebe die tolle Szenerie, bei der auf viele Details Wert gelegt wurde: vor allem wenn man das Haus betrachtet, dass mit einigen außergewöhnlichen Spielzeugen geschmückt ist und viele abgefahrene Einrichtungsgegenstände enthält. Es schaut nach einem Paradies für Kinder aus und trägt den Namen „Heim der glücklichen Kinder“, aber ob das Haus wirklich ein Paradies ist oder die Kinder auch wirklich glücklich darin sind, ist in dem Fall eher fragwürdig.


Mit zwei Stunden mag der Film an mancher Stelle etwas zu langatmig erscheinen, aber ich habe es nicht so empfunden. Vielleicht lag es einfach an der ganzen Atmosphäre und den tollen „Bildern“, die die Zeit für mich wie im Flug vergehen lies. Außerdem stellte ich mir ständig die Frage, was es mit den Kindern auf sich hat, denn sie werfen eine Menge fragen auf, womit der Film auch das Genre Thriller einbezieht. Diese werden übrigens total gut gespielt – die Kinderdarsteller waren fantastisch, das gilt aber auch für den gesamten Cast und die wunderbare Musik!

Ich habe einige Kritiken zu dem Film gelesen und nicht alle feiern ihn so sehr wie ich. (Die Bewertung liegt meist bei 6-8 Punkten) Aber es ist auch nicht ein Film für alle: man sollte schon geduldig sein, düstere aber auch fantasievolle Filme mögen und interpretierfreudig sein ^^  
Wer Filme von Tim Burton liebt, der wird sicher auch an diesem Film seinen Spaß haben!

Gruselfaktor: 2/5
Thriller: 3/5
Albtraumgefahr: 2/5

Gesamt: 9/10
 
Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)

Mittwoch, 23. Oktober 2013

[Horror-Marathon] Shutter



Shutter war der zweite Film auf meiner Liste, der sich nach genauerem Hinsehen als Thai Film herausstellte – suprise xD Aber das macht die Sache doch eigentlich noch viel interessanter. Mit deutscher Synchro ist es diesmal nichts, aber auch diesen Film findet ihr mit Eng Sub auf Youtube!
→ vergesst nicht darauf zu achten, dass es ein Thai Film aus dem Jahr 2004 ist!


Aber worum geht’s eigentlich. Than ist Fotograf und war mit seiner Freundin Jane auf einem Treffen mit 3 seiner ehemaligen Schulkameraden. Es wird viel getrunken, dumme Witze getrieben und viel gelacht. Danach geht es für das Paar mit dem Auto nach Hause. Es ist stockdunkel und niemand sonst mehr unterwegs, beide unterhalten sich noch über das vorhergehende Treffen und amüsieren sich, bis... plötzlich eine Frau auftaucht und Jane sie über den Haufen fährt. Beide kommen nur mit ein paar Schramen davon, aber die Frau scheint sich nicht mehr zu bewegen. Jane will nachsehen, doch Than hält sie davon ab und animiert sie zu Fahrerflucht, woraufhin sie widerwillig einstimmt. Die nächsten Tage über versuchen sie den Vorfall zu vergessen, doch es scheint als wolle sie die überfahrene Frau nicht so leicht davon kommen lassen: immer wieder tauchen komische Schatten und Rauch auf Thans Fotos auf, die er nicht zu identifizieren weiss und auch sonst häufen sich einige unerklärbare Vorkommnisse.


Shutter befasst sich also im Kern mit der Geister- bzw. Seelenfotografie, was ich eigentlich ziemlich interessant, aber auch gruselig finde. Grundsätzlich mochte ich den Film, ich mochte die Story – die auch eine mehr oder weniger überraschende Wendung hat und der Hauptdarsteller war auch ganz gut – nur „Jane“ war manchmal nicht so der Brüller. Es gibt einige Schockmomente, vor allem die Art in der plötzlich „irgendwas“ auf der Bildfläche auftaucht, aber auch andere gruselige Szenen.


Allerdings wird der Film für hart gesonnene Horrorfilm-Fans nicht „Horror“ genug sein. Selbst ich, als selbsternannter Schisser, konnte den Film so gut wie ohne wegzusehen schauen. Albträume hatte ich auch keine, dabei habe ich ihn nachts alleine gesehen. Für Menschen wie mich, ist er allerdings nicht übel und der Meinung vieler MDL-User nach zu urteilen, einer der besseren Thai Horror Filme – falls euch genau dieser Aspekt anspricht. Ihr müsst aber auch bedenken, dass Shutter aus dem Jahr 2004 ist und damals sicher als sehr gruselig galt ^^

Gruselfaktor: 3/5
Thriller: 2/5
Albtraumgefahr: 2/5

Gesamt: 7/10

Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)

Montag, 21. Oktober 2013

[Horror-Marathon] A Tale of Two Sisters


A TALE OF TWO SISTERS

Vorabinformation: Den Film gibt es mittlerweile mit deutscher Synchronisation. Leider waren alle Filme, die ich online gefunden habe mit versetztem Ton, deshalb hieß es für mich back to the rules: Original mit Englischem Sub – ich denke ja generell, dass das viel schlauer ist und der Film dadurch intensiver rüberkommt. In dieser Version gibt’s den Film übrigens auf Youtube!

Die Grundidee des Films basiert auf einem koreanischen Volksmärchen „Janghwa Hongryeon“, das von zwei Schwestern handelt, die von ihrer grausamen Stiefmutter misshandelt werden. 


Der Film beginnt damit, dass der Vater die beiden Schwestern Su Mi und Su Yeon nach Hause bringt. Beide scheinen in der Psychatrie gewesen zu sein und scheinen froh zu sein, wieder zu Hause zu sein, wäre da nicht die Stiefmutter. Diese können beide überhaupt nicht leiden und zeigen es ihr das auch. Von Tag zu Tag wird das Zusammenleben unerträglicher. Die Stiefmutter scheint es vor allem auf Su Yeon abgesehen haben und terrorisiert diese ständig. Su Mi versucht ihre Schwester zu schützen und beschwert sich immer wieder bei ihrem Vater. Doch dieser schenkt ihr keinen Glauben...


Bei A Tale Of Two Sisters handelt es sich um einen Psycho-Thriller, der mit einigen Horrorelementen ausgestattet ist. Während das Land auf dem das Haus steht hell und freundlich scheint, ändert sich die Atmosphäre schlagartig sobald man das Haus betritt. Dieses ist ziemlich düster und alles andere als lichtdurchströmt. Schnell kam so das Gefühl auf, dass der „Horror“ dort sicher nicht auf sich warten lässt.



So häuften sich die aufgeworfenen Fragen im Laufe des Filmes immer mehr an, erst zum Schluss fand ich einige Antworten. Dabei betone ich das Wort „einige“, denn viele Fragen blieben offen und wurden erst bei einer weiteren Recherche im Netz beantwortet. Ich dachte wirklich, dass ich den Film aufmerksam verfolgt hatte, doch als meine Fragen beantwortet schienen zeigte sich, dass ich mich geirrt habe: Mir sind soo viele Details entgangen! Deswegen rate ich euch wirklich genau hinzusehen, auch wenn man manchmal gar nicht so genau hinsehen will^^ 


Aber wie bereits gesagt, ist das kein typischer Horrorfilm. Es gibt zwar sicherlich einige Schockmomente und grauenhafte Szenen, aber vieles spielt sich doch nur in unseren Köpfen ab. Und diese Art von Filmen schaue ich am liebsten, wenn es schon „Horror-Filme“ sein müssen. Ich liebe Thriller und bei diesem Film handelt es sich um einen besonders Guten: Während ich den Film schaute hatte ich des öfteren das „Hä?-Gefühl“ und wusste nicht, wo ich viele Szenen einordnen sollte ganz zu schweigen davon, wie ich sie miteinander verknüpfen sollte. So häuften sich die aufgeworfenen Fragen im Laufe des Filmes immer mehr an, erst zum Schluss fand ich einige Antworten. Dabei betone ich das Wort „einige“, denn viele Fragen blieben offen und wurden erst bei einer weiteren Recherche im Netz beantwortet. Ich dachte wirklich, dass ich den Film aufmerksam verfolgt hatte, doch als meine Fragen beantwortet schienen zeigte sich, dass ich mich geirrt habe: Mir sind soo viele Details entgangen! Deswegen rate ich euch wirklich genau hinzusehen, auch wenn man manchmal gar nicht so genau hinsehen will^^

Das tolle an Thrillern ist außerdem oft, dass man sie nochmal sehen kann und dann mit völlig anderen Augen. Genau so ein Film ist A Tale of Two Sisters. Deshalb werde ich ihn mir bestimmt noch einmal ansehen und diesmal genauer hinsehen!

Er eignet sich vielleicht nicht unbedingt für einen Horror-Film-Abend mit euren Freunden, aber er ist dennoch sehenswert. Vor allem für diejenigen, die intelligent gemachte Filme mit einer Wendung mögen!



PS: Hier findet ihr eine Diskussion über den Film und seine Aufklärung:
Tipp: „Autobahn“s Version scheint mir am wahrscheinlichsten ;) : Beitrag vom 24.03.06


Gruselfaktor: 3/5
Thriller: 5/5
Albtraumgefahr: 3/5
Gesamt: 9/10



→ Grund für den fehlenden Punkt ist der Schluss, der leider nicht alle Fragen beantwortet.
Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)

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