Auf diesem Blog schreibe ich Kritiken und informiere über koreanische, japanische + andere asiatische Serien/Filme. Da ich kein Blatt vor den Mund nehme, sollte man alles was ich schreibe mit viel Humor lesen und nicht zu ernst nehmen. Viel Spaß beim Lesen, Abstimmen und Kommentieren - nicht vergessen! ♥
Sakuraba Junko ist Englisch Lehrerin und hat den Wunsch nach New York zu gehen. Eines Tages geschieht ihr ein Missgeschick bei einer Beerdigung, denn sie verbreitet die Asche des Verstorbenen auf dem buddhistischen Mönch, der die Zeremonie hält. Obwohl sie dieses peinliche Ereignis nach einigen Tagen vergessen hat, taucht der Mönch einige Tage später auf und bittet sie darum ihn zu heiraten. Ihre Eltern sind total dafür, da sie der Meinung sind, dass sie bereits im heiratsfähigen Alter ist, aber Junko hat total andere Pläne und versucht ihn loszuwerden. Doch leider lässt sich der Mönch nicht so einfach abschütteln, da er sich fest vorgenommen hat Junko zu seiner Frau zu machen.
Eigentlich hatte ich das Drama nie so richtig auf dem Plan, weil es nach der Art von Drama aussah das einfach zu überspitzt dargestellt wird und das ist jetzt nicht unbedingt meins. Doch dann wurde in Tumblr ganz heiß über From 5 To 9 diskutiert, weil der männliche Hauptcharakter den weiblichen Hauptcharakter in einer Folge sowas wie kidnappt und man diskutierte darüber ob das okay ist, oder nicht. Das und die Tatsache, dass Yamashita Tomohisa (kurz Yamapi) einen Mönch spielt, der der Frau im wahrsten Sinne des Wortes hinterherrennt stimmte mich doch etwas neugierig.
Miura Aoi ist eher der unentschlossene, etwas schüchterne Typ, dessen Traum es war Architekt zu werden. Doch so langsam ist er in der Realität angekommen, seit 2 Jahren arbeitet er in einem Architektenbüro, war jedoch lediglich als Assistent tätig seitdem er nach Tokio gekommen ist.
Eines Tages trifft Aoi Serizawa Akari wieder, mit der er seit Kindertage befreundet und insgeheim verliebt war. Während der Schulzeit waren sie unzertrennlich, bis Akari im dritten High School Jahr plötzlich verschwand. Auch wenn er versucht hat sie in der Zeit zu vergessen, so trifft ihn das Wiedersehen hart und die alten Gefühle kommen wieder hoch.
Doch auch jetzt kann er seine Gefühle nicht gestehen, denn es gibt nun einen Mann an Akari's Seite, der niemand geringeres ist als Aoi Kohei – ein Freund, den er damals in der High School mit Akari bekannt gemacht hat.
Es ist schon komisch, man hat eine ellenlange online Liste, auf der zig Dramen stehen, die man schauen will, dennoch schaut man die, auf die man ebenso mal stößt und niemals geplant hatte. So war es auch bei diesem Drama, ich hatte Koinaka nie auf dem Schirm, aber es hat mich auf Viki.com so angelacht, dass ich nicht widerstehen konnte. Das letzte japanische Drama ist eine gefühlte Ewigkeit her und bei 9 Folgen kann man nicht so viel falsch machen – oder?
Honda Tsubasa (Serizawa Akari) kannte ich noch aus einem meiner japanischen Lieblingsdramen Piece und die beiden Hauptdarsteller waren zu süss, um sie am „Straßenrand“ stehen zu lassen. Die Hauptrolle des Miura Aoi wird von Fukushi Sota und die des Aoi Shota von Nomura Shuhei eingenommen. Ich mochte alle drei in ihren Rollen, auch wenn ich mir in den Rollen vielleicht jemand älteres gewünscht hätte – aber nicht so schlimm.
Koinaka ist stellt im Grunde eine typische Liebesgeschichte dar, während die erste Hälfte noch relativ entspannt und ohne großes Drama abläuft, kommen in der zweiten Hälfte für unsere Hauptdarsteller einige Hürden hinzu, die sie meistern müssen. Dabei geht es nicht hauptsächlich um Liebe, sondern auch Freundschaft, Familie und es beschäftigt sich etwas mit der Frage was man mit seinem Leben anfangen soll? Auch wenn ich sagen muss, dass Koinaka voller Klischee's steckt und relativ vorhersehbar ist, mochte ich das Drama.
Das lag womöglich an dem tollen Nebencast, vor allem Ohara Sakurako, der einen sehr guten Freund der Hauptdarsteller verkörpert, war Gold wert, weil er ständig versucht hat alle wieder zu vereinen und die Freundschaft aus Teenagertagen wieder aufleben zu lassen. Aber es gibt noch einige andere liebenswerte Charaktere, die das Drama lebendiger gemacht haben und glücklicherweise nicht schwarz-weiss gestrickt wurden.
Ich fand es toll, dass es hier keinen „bösen“ Charakter gibt, auch wenn es einige Zeit den Anschein hat. Menschen machen eben ihre Fehler, handeln manchmal egoistisch oder in dem Irrtum einem anderen Menschen damit zu helfen. Was ich wiederum weniger mochte, war die Tatsache das künstlich Spannung aufgebaut wurde – in der Hinsicht: Für wen wird sich Akari entscheiden – auch wenn einem irgendwie von Anfang an klar sein sollte, wie es ausgehen würde.
Trotzdem mochte ich den Ausgang des Dramas und die letzte Folge entschädigt für einige unnötige vorherige Szenen. Koinaka ist manchmal kitschig, unrealistisch und nimmt auch das ein oder andere Klischee mit, trotzdem bin ich froh es gesehen zu haben. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern war gut und die Typen waren sehr nett anzuschauen ;D Ein schönes Drama für Zwischendurch!
Spannung: 3
Humor: 3
Romantik: 3
Küsse: 3
Musik: 4
Charaktere: 3
Schauspieler: 3
Schluss: 4
7 von 10 Punkten!
Bewerte doch auch das Drama, falls du es schon gesehen hast ;)