Donnerstag, 11. April 2013

[Korean Movie] Sunny

Original: 써니

Country: Korea
Erscheinungsjahr: 2011
Dauer: ca. 125 Min.
Genre: Comedy, Dramatik, Leben, Freundschaft
Setting: Gegenwart


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Vergangenheit:

Yoo Ho-jeong as Im Na-mi
Jin Hee-kyung as Ha Chun-hwa
Go Soo-hee as Kim Jang-mi
Hong Jin-hee as Hwang Jin-hee
Lee Yeon-kyung as Seo Geum-ok
Kim Sun-kyung as Ryu Bok-hee

Gegenwart:

Shim Eun-kyung as Im Na-mi
Kang So-ra as Ha Chun-hwa
Kim Min-young as Kim Jang-mi
Park Jin-joo as Hwang Jin-hee
Nam Bo-ra as Seo Geum-ok
Kim Bo-mi as Ryu Bok-hee
„ Sunny
Yesterday my life was filled with rain
Sunny
You smiled at me and really eased the pain

The dark days are gone, and the bright days are here
My sunny one shines so sincere
Sunny one so true
I love you “


Ihr werdet das Lied doch bestimmt kennen oder?^^ Ihr könnt es eigentlich gar nicht nicht kennen, falls es euch allerdings nicht einfällt, dann hört euch den unten eingebetteten Song an, denn er ist mehr oder weniger der Titelsong des Filmes, über den ich heute reden will. Ich habe es mir ja zum Ziel gesetzt meine Filmliste abzuarbeiten, die die Dramaliste schon fast übersteigt und eigentlich nie kürzer, sondern immer länger geworden ist. Deswegen werden in nächster Zeit noch zunehmend Filmkritiken kommen. Allerdings nicht so umfangreich wie bei Dramen und ich werde auch nicht über jeden Film schreiben, sondern nur über die, die ihr unbedingt sehen solltet, oder die die ihr keinesfalls sehen solltet. Sunny gehört zu der ersten Kategorie.


Montag, 8. April 2013

[Japanese Movie] Heavenly Forest


Original: ただ、君を愛してる
Synonym: tada, kimi wo aishiteru

Country: Japan
Erscheinungsjahr: 2006
Dauer: ca. 115 Min.
Genre: Dramatik, Romantik
Setting: Gegenwart


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Aoi Miyazaki - Shizuru Satonaka
Hiroshi Tamaki - Makoto Segawa

" Heavenly Forest erzählt die Geschichte von Makoto und Shizuru, deren zufällige Begegnung, zu einer tiefen Freundschaft führt und als sich dann letzten Endes Liebe auf beiden Seiten entwickelt, scheint es, als wäre ihre gemeinsame Zeit bereits abgelaufen. "

Ich mochte den Film total, vor allem wegen der Hauptcharaktere. Shizuru (Miyazaki Aoi) schaut eher aus wie 13 als 21 und verhält sich teilweise auch so, weshalb sie von anderen als „weirdo“ bezeichnet wird und dementsprechend nicht viele Freunde hat. Trotzdem ist sie ein sehr aufgeweckter und freundlicher Mensch, der nur ab und zu seine Stimmungsschwankungen hat, aber immer absolut ehrlich ist was bestimmte unangenehme Dinge betrifft, auf der anderen Seite erfindet sie die Wahrheit auch manchmal neu und veräppelt Makoto (Tamaki Hiroshi) gerne. Er zählte anfangs übrigens auch eher zu den Außenseitern, doch im Gegenteil zu ihr, hat er sich diesen Platz selbst gewählt. Da er ständig eine Creme für eine (entzündete?^^) Narbe am Bauch auftragen muss und durch ein blödes Ereignis, der Meinung ist, dass diese stinkt, nimmt er Abstand zu anderen, um diese nicht zu ekeln etc. Dabei ist er eigentlich ein sehr offener und netter Mensch, der die Fotografie liebt und am liebsten Fotos in einem abgesperrten Wald macht, wohin ihm Shizuru eines Tages folgt und sich eine tiefere Freundschaft entwickelt, als Makoto sich anfangs bewusst ist.

Schnell wird für Shizuru aus Freundschaft Liebe, auch wenn sie sich völlig bewusst ist, dass diese einseitig ist. Trotzdem leugnet sie diese nicht, sondern bindet sie ihm immer wieder auf die Nase, nach dem Motto, du wirst es später noch bereuen, mich nicht genommen zu haben, wenn ich erst eine Schönheit geworden bin. 

Heavenly Forest ist gleichzeitig ein schöner und ein tragischer Film, dessen Botschaft eigentlich ziemlich klar ist. Man sollte nie davon ausgehen, dass eine Beziehung oder eine Freundschaft für die Ewigkeit ist und diese deshalb für selbstverständlich sehen. Man sollte seine Gefühle hinterfragen und den Mut aufbringen, diese anderen übermitteln zu können, denn was einst selbstverständlich schien kann schnell zur unwiederbringlichen Gegenwart werden und dann ist nichts schlimmer als der Gedanke: „Was wäre wenn...“ 

„You hold the happiness of another person in your hands“

Das habe ich mir jedenfalls gerade zusammengesponnen :) Auch wenn der Film mir ein paar Tränen entlockt hat, ist er größtenteils positiv und lädt eher zum Schmunzeln als zum Heulen ein. Aus Angst vor einer Heulorgie, solltet ihr also nicht auf das Schauen des Filmes verzichten ;) Denn er hat so viele wunderschöne Szenen, die besonders mich als Fotografie-Fan ins Schwärmen gebracht haben. Die Chemie zwischen den beiden Hauptcharakteren ist fantastisch, so auch die Schauspieler Tamaki Hiroshi und Miyazaki Aoi, die den Rollen erst richtiges Leben eingehaucht haben. Eine klare Empfehlung von mir!


Spannung: 3
Humor: 3
Romantik: 2
Küsse: 4
Musik: 4
Besetzung: 5
Schluss: 4

9 von 10 Punkten!

Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)


Freitag, 5. April 2013

[Japanese Movie] One Litre Of Tears


Original: 1リットルの涙

Country: Japan
Erscheinungsjahr: 2005
Dauer: ca. 98 Min.
Genre: Dramatik, Tragödie, Krankheit
Setting: Gegenwart

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Oonishi Asae - Kitou Aya
Katou Kazuko - Kitou Shioka


Diesmal handelt es sich weniger um eine Kritik als um einen Vergleich zum Drama, deshalb solltet ihr vielleicht zuerst die Kritik dazu lesen und dann erst wiederkommen.
Ich war gespannt drauf, wie die Geschichte in nur 1,5 Stunden dargestellt werden würde, schließlich muss man sich ziemlich beschränken und das hat sich der Film leider auch anmerken lassen.

Anfangs fand ich es sehr schwer der Story zu folgen, da der Schnitt total abgehackt war und die Szenen sich total schnell änderten. Hätte ich das Drama nicht vorher gesehen, dann würden ziemlich viele Fragezeichen über meinem Kopf erscheinen. Der Erzählstil war einfach viel zu schnell und außer Aya wurde kein Charakter näher beleuchtet, was ich ziemlich schade finde.

Im Drama hat man diese wunderbar herzliche Familie, deren Existenz allein Aya so viel Kraft verleiht. In der Verfilmung war davon so gut wie nichts zu spüren, ich hatte das Gefühl, dass Aya's Familie praktisch nur aus ihr und ihrer Mutter besteht. Der Vater und ihre beiden Geschwister wurden gerade mal in 2-3 Szenen gezeigt, ansonsten wurden sie total unter den Teppich gekehrt.

Auch die Freunde hatten hier ihre Mangel, aber der Unterschied war nicht so krass wie bei der Familie. Hier habe ich vor allem den Charakter des Asou Haruto vermisst, auch wenn er nur eine Fiktion war, hat er mir total gefehlt und ich habe mir ständig gedacht, wenn er jetzt hier wäre, würde es ihr besser gehen etc.

Während die Dramaversion einem eher die Reaktion der Gesellschaft verschönert oder besser gesagt wesentlich optimistischer darstellt, zeigt der Film die harte Realität (oder die pessimistische Realität^^), wo Mitleid und Mitgefühl nicht vom Himmel gefallen sind. Aya's zuständige Ärztin hat mich total aufgeregt, weil sie total unsensibel ist. Klar sollte man als Ärztin nichts beschönigen und die Wahrheit sagen, aber es ist der Ton und die Art in dem man sie sagt und der hat mir fast den Atem verschlagen. Aya fragt sie (nach einer halben Ewigkeit, was mir total unrealistisch schien) was sie denn für eine Krankheit habe und die antwortet total steril, was von wegen du wirst dich bald nicht mehr bewegen und sprechen können. WTF?! Ich will meinen Mizuno Hiroshi zurück^^ (der Arzt im Drama) Hinzukommt die Direktorin der Behindertenschule, die die Schüler zwar auf der einen Seite versucht wie normale Menschen zu behandeln, aber auf der anderen Seite die Sache total falsch angeht. Es gibt eben Dinge, die sie nicht allein bewältigen können und wo sie Hilfe brauchen. Klar kann man nicht immer auf die Hilfe anderer vertrauen, aber man muss doch ein gewisses Gefühl dafür entwickeln, wann diese Hilfe und Mitgefühl angebracht und sogar notwendig ist.

Ich bin schockiert und befürchte (ohne die Wahrheit zu kennen), dass der Film näher an der Realität dran ist als der Film, er ist schonungslos und kritisiert die Gesellschaft, die damit einfach noch nicht umzugehen weiss. Hoffe trotzdem, dass das Drama mehr ihrem Leben entsprach, es war einfach hoffnungsvoller und mehr oder weniger so wie man sich ihr Leben gewünscht hat, auch wenn sie das dramatische Schicksal ereilt hat.

Die Schauspielerin Oonishi Asae, die Aya verkörpert hat, war mehr als fantastisch und glaubwürdig – da braucht sie sich überhaupt keinen Vergleich mit Sawajiri Erika zu fürchten, beide waren unglaublich gut. Oonishi Asae war übrigens auch in einer kleineren aber trotzdem tollen Rolle in dem Drama zu sehen, wo sie die Freundin von Aya in der Behindertenschule spielt, die an der selben Krankheit leidet und trotzdem noch so viel Lebensfreude ausstrahlt.

Der Heulfaktor ist sicher auch im Film ein großer, doch (leider) war ich durch das Drama so abgehärtet, dass keine Träne mein Gesicht herunterfloss, auch wenn ich manchmal Tränen in den Augen gehabt habe. Im Drama war es oft die rührende Fürsorge der Familie oder der Freunde, die mich zum Weinen gebracht haben, da dieser Faktor hier total reduziert wurde, blieben die Tränen dementsprechend aus. Auch wenn ich immer noch total in Bewunderung für Aya schwärme, der eigentlich ein Denkmal gesetzt werden sollte^^ Schade fand ich, dass ihre Bücher hier nicht veröffentlicht wurden, weshalb sie gar nicht erfuhr was für ein fantastischer Mensch sie ist und wie viel Hoffnung und Kraft sie anderen Menschen geschenkt hat.

Es ist eigentlich total bescheuert einen Film mit einem Drama zu vergleichen, das ist überhaupt nicht fair. Aber auch wenn man den Film weiter gestreckt hätte, wäre der Erzählstil bzw. die Verfilmung des Themas eine andere gewesen, als es im Drama der Fall war. Ich persönlich mochte deshalb auch das Drama viel mehr, weil es mir mehr Emotionen entlocken konnte, auch andere Charaktere näher beleuchtet wurden und einfach die ganze Stimmung viel positiver ist (auch wenn es möglicherweise nur verschönert dargestellt wurde). Vielleicht wäre es aber auch schlauer gewesen erst den Film und dann das Drama zu sehen... allerdings wüsste ich nicht ob ich dem Film ganz folgen hätte können, wenn ich nicht die Hintergrundinformationen aus dem Drama gehabt hätte.

Trotzdem ist der Film keinesfalls schlecht und ich empfehle euch, sowohl das Drama als auch den Film zu sehen, weil die Umsetzung total anders ist und das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet wird. Trotzdem bin und bleibe ich ein Fan des Dramas und dementsprechend fällt meine Bewertung hier schlechter aus. 

Spannung: 2
Humor: 2
Romantik: 0
Küsse: 0
Musik: 3
Besetzung: 4
Schluss: 3

7 von 10 Punkten!

Bewerte doch auch den Film, falls du ihn schon gesehen hast ;)


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